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SPD Aktuell

Persönliches

-  geb. am 21.05.1960
-  verheiratet mit Angelika Spitz
-  3 Kinder: Christof (17), Lukas (13) und Emilie (7)
-  Vertriebsrepräsentant bei DHL Paket

„Seit der Jugend bin ich fest in der evangelischen Kirchengemeinde St.Martin Memmingen verwurzelt. In der Gemeindejugend war ich schon sehr früh engagiert. Dabei gab es auch erste Gehversuche beim Theaterspielen. Seit 1969 Teilnahme an den Jugendzeltlagern der Gemeindejugend. Jugendarbeit machte ich schon von Kindesbeinen an. Dadurch kam auch mein großes Engagement im Bläserchor St. Martin Memmingen, den ich seit 1987 leite. Große Auftritte gab es bereits vor den Bundespräsidenten und bei offizielle Empfänge der Stadt Memmingen. Der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau und Kenner der evangelischen Posaunenchorarbeit hat sich nach seiner Rede 2000 in der Kirche St. Martin sehr positiv über den Bläserchor geäußert: „Ihr habt hier in Memmingen aber einen sehr guten Posaunenchor!“ Diese Aussage erfüllt mich natürlich mit großem Stolz.

Durch die vielfältige Arbeit und einem einigermaßen ordentlichen Talent kam ich 1980 zur Theatergruppe im Fischertagsverein. Verschiedene große Rollen durfte ich schon spielen. Die schönste und größte Rolle war für mich die Rolle des „Jedermann“ von Hugo von Hoffmannsthal in einer Dialekt-Übersetzung von Hermann Pfeifer 1998 in der Frauenkirche in Memmingen. Auch in sämtlichen Wallensteinspielen seit 1980 habe ich beim Theater auf dem Marktplatz mitgewirkt. Theaterspielen ist bis heute meine größte Leidenschaft. Man kann mich auch in einer Nebenrolle als „Wurstlbrater“ bei der Verfilmung des „Kommisars Kluftinger“ sehen.

1993 wurde ich Fischerkönig beim Fischertag in Memmingen. Für einen echten Memminger ist dies das höchste Amt das es überhaupt gibt. Fischerkönige können nicht gewählt werden. Fischerkönig zu werden ist wesentlich schwieriger als jedes hohe Staatsamt inne zu haben. Ich wurde damals auch „Genosse Fischerkönig“ gerufen. Der offizielle Titel war: Rolf III., „der Turmbläser“.

1994 war ich mit einem Gastspiel der Theatergruppe in unserer Partnerstadt Tschernigiv in der Ukraine. In dem Stück von Hermann Pfeifer: „Der verlorene Sohn“ spielte ich die Titelrolle. Eine kleine Begebenheit in der Ukraine: Das ukrainische Fernsehen wusste, dass ich 1993 Fischerkönig in Memmingen war. Sie hatten mich deswegen zu einem Interview eingeladen. Wir fuhren mit dem Fernsehteam an den Fluss „Desna“ und ich musste in ein Boot steigen und eine Angel in die Hand nehmen. Alles im Stehen. Dabei wurde mir die Frage gestellt wie ich mich so als Fischerkönig fühle. Naja die Antwort war nicht gerade professionell bzw. es kam gar nichts aus meinem Mund, da ich mit der Angel und dem Boot kämpfen musste um nicht umzukippen. Im Fischertagsverein war ich auch schon als Trompeter bei der strammsten Truppe der Welt, der Stadtgarde, rekrutiert. Zehn Jahre übte ich das Amt des „Nachtwächters“ am Fischertag aus. Meine Urlaube verbringe ich entweder in Dänemark im hohen Norden oder in San Benedetto in der Provinz „Marche“ in Italien. In Dänemark sind mir die Ruhe und das raue Klima besonders gelegen. In Italien fahre ich leidenschaftlich gerne mit dem Fahrrad durch die Provinz „Marken“. Übrigens dort fahre ich des Öfteren mit unserem Landrat Hans-Joachim Weirather hin, den ich von fünf Jahren dort mit seiner Familie kennengelernt habe und der mir auch das Radfahren richtig beigebracht hat. Mit Freunden habe ich seit zwei Jahren eine Hütte im schönen Bregenzer Wald gepachtet. Die Ruhe und die Schönheit der Bergwelt hat mich schon seit Jugendzeiten begeistert. Schöne Bergwanderungen und auch einfach mal ein Lagerfeuer mit den Kindern ist für mich eine große Leidenschaft und gibt mir die Kraft viele Dinge anzupacken.“

Gewerkschaft

“Die Gewerkschaften sind das stärkste, was die Schwachen haben.”

Diesem Zitat von Michael Sommer kann ich nur voll zustimmen. Deshalb ist vor allem für die SPD die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaft nicht nur historisch unabdingbar, sondern auch aus vielen anderen Gründen wichtig und für mich unverzichtbar. Es gibt viel, für das es sich gemeinsam zu kämpfen lohnt. Ich will mich vor allem für faire Löhne und Arbeitnehmerrechte einsetzen.

Es kann nicht sein dass ein Arbeitervater mit seinem Lohn den er durch Arbeit verdient seine Familie nicht ernähren kann und damit zu einem Bittsteller des Staates wird. Darum halte ich an folgenden Forderungen fest:

Ich will flächendeckend Existenz sichernde Mindestlöhne! Zu viele Menschen werden, auch bei uns im Allgäu, nicht fair bezahlt. Nur durch Mindestlöhne werden Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen vor Existenz gefährdendem Lohndumping geschützt.

Mindestlöhne heben das künftige Rentenniveau und leisten einen wichtigen Beitrag gegen Altersarmut.

Durch Mindestlöhne wird dafür gesorgt, dass sich die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen schließt, denn viele Frauen arbeiten immer noch im Niedriglohnsektor.

Ich möchte Zeitarbeitsverhältnisse rechtlich besser absichern. Es muss für die Zeitarbeit ebenfalls einen Mindestlohn geben.

Ich will die Stärkung des Prinzips: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“

Auch unsere Bauern im Allgäu  brauchen einen fairen Lohn, der sie ohne Almosen zu erbetteln leben lässt. Ein angemessener Preis für alle landwirtschaftlichen Produkte ist dabei Garant für den Erhalt der Landwirtschaft im Allgäu.

Ich möchte darüber hinaus die Arbeitnehmerrechte stärken. Die Stärkung der Tarifautonomie und der Schutz vor Kündigung sowie das Recht auf die Wahl eines Betriebsrates ist für mich ein unverzichtbares Recht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Demokratie darf  nicht am Arbeitsplatz halt machen.

Gerade in Zeiten der Krise zeigt es sich, dass Unternehmen und Arbeitnehmer die Krise nur gemeinsam bewältigen können. Deshalb ist und bleibt die Mitbestimmung sowie die Tarifautonomie in Deutschland ein wichtiger Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft.

Auch Frauen müssen im Berufsleben die gleichen Chancen haben wie Männer. Es kann nicht sein, dass Frauen mit guten Abschlüssen in schlecht bezahlten Teilzeitstellen arbeiten und über die ersten Sprossen der Karriereleiter nicht hinauskommen. In Bayern bekommen Frauen bei gleicher Arbeit durchschnittlich 23 Prozent weniger Lohn als Männer. Die ist eine der höchsten Spannen in ganz Europa und muss abgebaut werden.

Politisches

-  Seit 2002 Stadtrat
-  Ortsvereinsvorsitzender der SPD Memmingen

„Freiheit und Gerechtigkeit steht für mich an oberster Stelle. Gerechtigkeit ist nicht nur Gerechtigkeit für Einzelne sondern für alle. Ansonsten gäbe es Freiheit nur für Reiche und das will ich nicht! Soziale Gerechtigkeit kann nur in der Sozialdemokratie verwirklicht werden. Und das haben wir in unserer über 140 jährigen Geschichte immer wieder bewiesen. Soziale Gerechtigkeit muss immer wieder neu erkämpft werden!

Es ist wichtig, dass eine Region, wie unser schönes Allgäu, Vertreter in das höchste Vertretungsorgan sendet. Hier will ich Einwirken auf Entscheidungen, die unmittelbar unsere Heimat betreffen. Sei es zu Fragen der Verkehrspolitik, des Tourismus, der Arbeitsmarktpolitik, der Wirtschaftpolitik und nicht zuletzt der Umweltpolitik.
Ich will mit Ihnen in den Dialog treten. Ich bin der festen Überzeugung, dass Politik nicht von “oben” nach “unten” gemacht werden darf, sondern Impulse, Ideen und Anregungen müssen vom Bürger kommen.

Für was ich in Berlin kämpfen will:

-          mehr Gewicht für die Region in Berlin

-          gerechter und fairer Lohn für alle

-          Wirtschaft in der Region stärken und Arbeitsplätze sichern

-          gleiche Bildungschancen für alle

-          Kulturlandschaft erhalten und Tourismus stärken

-          umweltgerechter Ausbau der Verkehrswege

-          gentechnik-freie Zone Allgäu

Impressionen

Franz Müntefering und Rolf Spitz
Franz Müntefering, SPD-Urgestein, im Gespräch mit Rolf Spitz.
Kinderfest Memmingen
Rolf Spitz beim Memminger Kinderfest – einem der ältesten Heimatfeste in der Region.
Natascha Konen und Rolf Spitz
Natascha Kohnen, die bayerische SPD-Generalsekräterin mit Rolf Spitz bei einer SPD-Veranstaltung.
Bürgergespräche
Rolf Spitz in der Memminger Fußgängerzone im Gespräch mit einem Memminger Bürger.